Der Turm vor seinem Bauern
Weiß am Zug und gewinnt
SpielenDein Turm schützt seinen eigenen Bauern von a8 aus, dem schlechtesten Feld, das ein Turm auf Dauer besetzen kann. Der Gewinn existiert aus genau einem Grund: Der gegnerische König steht eine Linie zu nah, innerhalb der Spießreichweite.
Keine Anmeldung nötig. Der Gegner gibt nie auf, und jeder Fehler wird erklärt.
Der Turm vor seinem Bauern
Win against perfect defense
Waking the engine…
Die Theorie
Jedes Endspielhandbuch warnt davor, den Turm vor den eigenen Freibauern zu stellen, und diese Stellung zeigt sowohl, warum diese Warnung existiert, als auch, wie man trotzdem gewinnt, wenn die Aufstellung des Verteidigers unvollkommen ist.
Das gegenseitige Gefängnis. Ein Turm auf a8, der einen Bauern auf a7 deckt, hat keinen Zug auf der Linie und keine Zukunft: Sobald er zur Seite geht, nimmt der verteidigende Turm dahinter entweder die neue Dame oder den Bauern selbst. Aber der verteidigende Turm sitzt genauso fest, für den Rest der Partie an die a-Linie gekettet. Die Stellung ist eine Pattsituation, die vollständig von den Königen entschieden wird.
Die sichere Zone sind zwei Felder. Erreicht der verteidigende König g7 oder h7, ist die Partie remis: Der weiße König kann sich dem Bauern nicht nähern, ohne in Schachs zu laufen, denen er nicht entkommen kann, und keine Taktik berührt den König in der Ecke. Überall sonst, einschließlich des natürlich wirkenden f7 in dieser Übung, hat der Angreifer den Spieß-Durchbruch: Turm nach h8, umwandeln, und wenn der Turm auf a7 schlägt, holt ihn das Schach entlang der siebten Reihe.
Praktische Erkenntnisse: Als Angreifer halte den gegnerischen König aus der Eckzone heraus, bevor du deinen Turm auf a8 festlegst, oder besser, lege ihn dort nie fest. Als Verteidiger sprinte nach g7 und bleib dort. Eine einzige Linie der Königsplatzierung ist die gesamte Bewertung, weshalb diese Stellung mit Vancura als das a-Bauern-Endspiel gepaart wird, das man auswendig kennen muss.