Turm und Bauer gegen Turm: Remis durch Frontalverteidigung

Weiß am Zug und hält remis

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Derselbe Bauer auf f6, derselbe schwarze König auf g8, derselbe schwarze Turm auf a8. Nur dein König steht anders, auf e6 statt auf g6. Dieses eine Feld macht aus dem Gewinn ein Remis. Mit deinem König auf der falschen Seite des Bauern gibt es keinen Gewinnplan, also sichere dir den halben Punkt.

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Auf der falschen Seite des Bauern

Weiß am Zug und hält remis · Gegen perfektes Spiel remis halten

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Die Theorie

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Drei Turmzüge verlieren hier. Ta1 und Tb8+ stellen den Turm ein, und Te1 läuft in Te8+. Das bietet deinem König Schach und gewinnt den Turm dahinter.

Diese Stellung unterscheidet sich von der Gewinnstellung nur durch das Feld deines Königs. Von g6 aus gewinnt die Stellung, von e6 aus ist sie remis.

Nicht das Verdienst des Verteidigers. Schwarz steht unverändert: König auf g8, Turm auf a8. Die verlockende Regel "der verteidigende König hat den Platz vor dem Bauern erreicht" erklärt das Remis also nicht.

Die Aufgabe von g6. Von dort deckte der König f7 und g7. Erst dadurch wurden das Turmmanöver nach h7 und das Schach auf f7 entscheidend. Von e6 aus funktioniert die Idee nicht, und der schwarze Turm wird rechtzeitig aktiv: Tb7 Kf8, Kf5 Ta1.

Das klare Urteil. Nichts gewinnt, fast alles hält remis. Nur Ta1 und Tb8+ verlieren durch Einstellen des Turms, Te1 wegen Te8+. Nimm den halben Punkt.

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