Der Frontalangriff: Ein Bauer diesseits der Mittellinie

Weiß am Zug, remis

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Dein Bauer auf c4 steht noch auf deiner eigenen Brettseite, und der schwarze Turm sieht ihm von c8 frontal ins Gesicht. Genau diese frontale Stellung ist der Grund, warum es hier keinen Gewinn gibt.

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Der Frontalangriff: Ein Bauer diesseits der Mittellinie

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Waking the engine…

Die Theorie

Die Mittellinie ist eine berühmte Faustregel im Turmendspiel, doch der Mechanismus dahinter hat einen Namen: der Frontalangriff.

Der Frontalangriff. Der verteidigende Turm bezieht Stellung vor dem Bauern, auf dessen eigener Linie, und bietet von dort dem angreifenden König Schach, sobald dieser zum Geleit heraustritt. Er wirkt nur auf Distanz: Turm und Bauer müssen durch mindestens drei Reihen getrennt sein.

Warum die Mittellinie zählt. Mit dem Bauern auf c4 und dem Turm auf c8 liegen drei freie Reihen dazwischen, also behält der Turm seine Schachs und kehrt immer auf das Blockadefeld zurück. Rücke den Bauern über die Mitte hinaus vor, und derselbe Turm steht zu nah: Der gegnerische König nähert sich ihm, und die Verteidigung bricht zusammen.

Nichts zu knacken. Auf Kb4 folgt Tb8+, auf Ka5 folgt Tc8, und das Pendeln wiederholt sich. Den Turm auf die vierte Reihe zu schwenken, um den schwarzen König abzuschneiden, hilft ebenfalls nicht: Er kommt mit Ke5 und Kd6 einfach zurück.

In dieser Übung führst du die stärkere Seite und kommst dennoch nicht über ein Remis hinaus. Die Lektion ist Urteilsvermögen: Erkenne, wann der Mehrbauer nicht reicht.

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