Wenn die Seitenschachs ausgehen

Weiß am Zug und gewinnt

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Bauer auf der siebten, dein König davor, und der schwarze Turm auf der a-Linie bereit zum Seitenschach. Drei Linien Schachdistanz klingen nach genug. Sie sind es nicht.

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Wenn die Seitenschachs ausgehen

White to play and win · Win against perfect defense

Waking the engine…

Die Theorie

Die beste Waffe des Verteidigers gegen einen Bauern auf der siebten ist ein Strom von Seitenschachs. Die Faustregel lautet, dass der Turm mindestens drei Linien Schachdistanz braucht. Diese Stellung ist der Punkt, an dem die Regel aufhört zu greifen.

Tf1+ zuerst, nicht der Turm hinter den Bauern. Das Schach ist ein freies Tempo und drängt den schwarzen König aus dem Geschehen. Zwei Züge verlieren hier (Ta1 und Te2), zwei weitere sind nur remis (Te6 und Te8): die Spanne ist dünn.

Td1 befreit den König. Mit dem Turm hinter dem eigenen Bauern ist d7 gedeckt und der weiße König nicht länger an d8 gekettet.

Dann marschiere auf die Schachs zu. Kc7, und auf Ta7+ greift Kb6 den schachbietenden Turm an. Ta8, d8=D, und der Turm muss sich für die neue Dame hingeben.

Drei Linien sind die Grenze, keine Garantie. Unsere Stellung „Der Bauer auf der siebten: die Brücke bauen“ zeigt die Standardmethode des Angreifers. Diese zeigt, was geschieht, wenn die Schachdistanz auf dem Papier gerade reicht und auf dem Brett nicht.

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